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Farbigkeiten

Mittwoch, 30. Mai 2007

Es ist nicht alles Gold was glänzt…

…kann aber mindestens genauso glücklich machen.

Zwiebelfaerbung

Ich habe mich wieder einmal an das wunderbare Buch von Dorothea Fischer gewagt, denn nach monatelanger Sammelaktion hatte ich auch genug Zwiebelschalen zusammen um 100g Wolle zu färben.
Also habe ich mir bei Handgefärbt.com Sockenwolle bestellt und einige Apotheken abgeklappert, bis ich endlich eine gefunden hatte, die bereit war mir Weinsteinrahm zu besorgen. Alaun ist ja nicht das Problem, aber bei Weinsteinrahm habe ich mehrmals ein „hä?“ geerntet, als ich danach fragte.
Aber letzten Endes hatte ich alles zusammen und konnte beginnen.

Zwiebelstrang

Da ich schon einmal mit Pflanzenfarben gefärbt hatte und damals mit dem Ergebnis sehr zufrieden war, aber im Nachhinein beim Betrachten des Stranges denke, dass die Farbe doch etwas langweilig ist habe ich für diese Färbung etwas Neues ausprobiert. Ich habe nämlich den Strang in regelmäßigen Abständen abgebunden um verschiedene Farbintensitäten zu erhalten.

Zwiebelwolle-gewickelt

Das hat auch ganz gut geklappt. Herausgekommen sind einige weiße Stellen, die von hellgelben Abschnitten umrahmt sind, die Farbe intensiviert sich dann bis in einen gelblich-orangenen Kupferton. Ein bisschen wie Batiken. Leider ist mir trotz aller Vorsicht die Wolle etwas verfilzt. Nicht schlimm, auch die Kratzigkeit hält sich in Grenzen, aber man merkt es, wenn man Vorher/Nachher vergleicht. Natürlich konnte mich nichts bei meinen anderen Baustellen halten und ich musste sie gleich anstricken. Ich habe ein paar Socken für meine Tochter gestrickt und habe mir dafür das Waffelmuster ausgesucht. Inspiriert hat mich dabei Maartje mit ihren wunderbaren Waffelmustersocken.

Zwiebelsocke

Im Nachhinein bin ich mit der Entscheidung für dieses Muster mehr als zufrieden, denn mir fiel auf, dass die Socken tatsächlich etwas von den Waffeln haben, die es früher bei uns zu Hause gab.
Schön golden, und mit etwas Puderzucker besträubt. Lecker.

Sonntag, 25. März 2007

Farbigkeiten

Kaum ist die Sonne für zwei Tage da und ein herrlicher wenn auch noch nicht wirklich lauer Frühlingswind weht über die Koppeln vor unserem Haus habe ich auch schon wieder Sehnsucht nach neuen Projekten. Um nicht noch eine Strick-Baustelle zu eröffnen habe ich mich noch einmal ans Färben gewagt. Dieses Mal habe ich meinen Vorrat an Kool Aid verbraucht. Im wahrsten Sinne des Wortes. Vielleicht habe ich auch einen entscheidenden Fehler gemacht … ich weiß es nicht Jedenfalls brauchte ich für die Färbeaktion wesentlich mehr Tütchen als angegeben.

Ausgangswolle
100% Schurwolle ungefärbt LL 100m/50g.

drei-Strangabschnitte
Abgeteilter Strang mit Kool Aid Lemonade, Orange, Black Cherry.
Ich habe den Strang neu und dabei länger aufgewickelt und dann in drei Teile unterteilt.

Wolle-in-Essigwasser
Die Wolle weicht in Essigwasser ein, obwohl ich heute gelesen habe, das man das bei Kool Aid wohl gar nicht zu machen braucht.

Faerben-Kool-Aid
Die Anzahl der gebrauchten Tütchen überstieg bei meinem Färbeversuch die diversen gefundenen Angaben bei weitem. Für 100g Wolle habe ich 4 Tütchen pro Farbe verbraucht und die Wolle war noch nicht durch gefärbt. Leider war das alles was ich an Vorrat hatte, so dass ich mich mit dem Ergebnis zufrieden geben musste.

fertiger-Strang
Fertig gefärbt hatte der Strang dann aber doch ziemlich intensiv leuchtende Farben aufzuweisen.

Natürlich konnte ich es nicht abwarten das Knäuel anzustricken, hier das Ergebnis:
Strickprobe

Fazit: Färben mit Kool Aid wird wohl nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen werden, ich bezweifel sogar, dass ich es noch einmal versuchen werde. Im Endeffekt habe ich nämlich allein für das Kool Aid 6,00€ + Porto ausgegeben.
Ich kann diesen beißenden süßen Geruch während des Aufgießens partout nicht ab. Meine Küche roch trotz Lüftens den ganzen Tag nach künstlichem Aroma. Wie Eltern ihren Kindern so etwas zu trinken geben können übersteigt meine Auffassungsgabe, muss aber hier nicht ausdiskutiert werden.
Außerdem sind mir die Farben einfach zu knallig. Was ich mit dem Knäuel machen werde weiß ich noch nicht. Für eine Strickjacke für meine Tochter ist es zu wenig Wolle, für Socken zu dick, einen kleinen Frischling will ich damit auch nicht beschenken, denn erstens habe ich trotz mehrmaligem Waschen den Geruch nicht wegbekommen, und wer will schon ein Baby das nach Bonbons riecht und zweitens kann ich mir die Farben auch nicht an einem Neugeborenen vorstellen.
Vielleicht mache ich ja einen Schal für meine Tochter nach diesem Muster: "my so called Scarf"

Montag, 5. Februar 2007

Ich habe es getan!!!!

Auf verschiedenen wunderbaren Blogs findet man die traumhafteste selbst gefärbte Wolle. Das ist natürlich ansteckend. Und wie das ansteckend ist. Vor kurzem habe ich mir deshalb ein super schönes Buch gekauft:

fischer-faerbebuch

Als ich es in den Händen hielt war mir sofort klar: selbst wenn ich niemals auch nur einen Strang einfärben sollte hat sich der Kauf des Buches gelohnt. Traumhafte Abbildungen, interessante Texte und Rezepte. Ein Kauf, über den ich wohl immer glücklich sein werde.
Nun habe ich aber auch Taten folgen lassen. Unter anderem hat Frau Fischer ein Hennarezept aufgeführt. Und da ich weder Färbematerial aus dem eigenen Garten habe, noch mir bisher etwas gekauft habe fiel mir dieses Rezept sofort ins Auge. Ich hatte noch eine Henna Haarfärbepackung zu Hause, die wohl nie auf meinen Kopf kommen wird, da doch zu rot. Da sind zwar noch andere Dinge außer Henna drin, aber Walnuss-Schalen, Kamille etc. alles natürliche Stoffe, die auch färben.
Also habe ich den Sud angesetzt, 100g naturfarbene Schurwolle hatte ich auch noch, welch eine Fügung.

hennasud

Eine dreckige Angelegenheit ist das, Henna färbt ja leider nicht nur die Wolle, sondern auch alles andere, mit dem es in Berührung kommt. Man sollte eben 100% bei der Sache sein und sich nicht ablenken lassen. Übergekocht ist mir der Topf. Glücklicherweise habe ich die Arbeitsplatte sauber bekommen. Backpulver tut da Wunder.

wolle-im-hennatopf

Nun konnte die Wolle in die abgekühlte und abgeseihte braune Brühe. (Der Färbebeutel mit dem Henna verblieb lt. Anleitung auch im Topf)

nasse-eingefaerbte-wolle

Zwei Stunden später sah sie dann so aus. Und ist ausgewaschen und wieder getrocknet so wunderschön anzusehen.

getrockneter-strang

Was ich mit diesem goldigen Ton machen werde weiß ich noch nicht so genau, da 100g ja nicht unbedingt viel sind, aber vielleicht wird es ja mal ein schmaler Lace-Schal.
Vielleicht hebe ich ihn aber auch einfach nur auf, als ersten selbst gefärbten Strang.

Wem die Stunde schlägt...

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...jetzt meinen gierigen Blick sehen, wie ich hier...
Maartje (Gast) - 12. Jun, 10:14
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Super Schal, gefällt mir total gut. Ist er 2 re....
Andrea Bothe (Gast) - 24. Dez, 14:46
die wolle ist wirklich...
die wolle ist wirklich traumhaft schön gefärbt....
linnea (Gast) - 4. Sep, 13:07
Eben erst habe ich deinen...
Eben erst habe ich deinen schönen Blog entdeckt. Ich...
Susan (Gast) - 3. Sep, 11:58

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+Candle Flame Shawl + +grauer Winterpullover+ +Feather & Fan Shawl+ +Southern Snowfall Scarf+ +Amazonassocken+ +Palettescarf+

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